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Maleachi 3:10

Studie

       

10 Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.

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Himmlische Geheimnisse # 10528

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10528. „Und Ich will einen Engel vor dir hersenden“, 2 Mose 33:2, bedeutet das Göttliche des Herrn, aus dem das Äußere der Kirche und ihres Gottesdienstes kommt.

Dies erhellt aus der Bedeutung des Engels, sofern er im höchsten Sinn der Herr ist in Ansehung des Göttlich-Menschlichen und im bezüglichen Sinn das Göttliche des Herrn im Himmel bei den Engeln, auch in der Kirche bei den Menschen, worüber folgt. Und aus der Bedeutung von „vor dir hersenden“, sofern es heißt vorbereiten.

Daß der Engel im höchsten Sinn der Herr ist in Ansehung des Göttlich-Menschlichen, sehe man Nr. 1925, 3039, 6280, 6831, 9303, und im bezüglichen Sinn das Göttliche des Herrn im Himmel bei den Engeln: Nr. 1925, 2821, 4085, 6831, 8192. Hieraus folgt, daß der Engel das Göttliche des Herrn auch bei den Menschen ist, die es aufnehmen; denn die Menschen, die im Guten der Liebe und in den Wahrheiten des Glaubens an den Herrn vom Herrn sind, werden Engel nach dem Tod, und die, welche es werden, sind es schon in Ansehung ihres Inneren, während sie in der Welt leben.

Daher kommt es, daß Johannes der Täufer im Wort ein Engel genannt wird, wie Lukas 7:27: „Dieser ist es, von dem geschrieben steht: Siehe, Ich sende Meinen Engel vor Deinem Angesicht her, der Deinen Weg vor Dir bereiten wird“.

Und daß der Engel hier das Göttliche des Herrn bei ihm bezeichnet, bei Maleachi 3:1: „Siehe, Ich sende Meinen Engel, der den Weg bereiten wird vor Mir; und eilends wird kommen zu Seinem Tempel der Herr, den ihr suchet, und der Engel des Bundes, nach dem ihr verlanget“. Daß das Göttliche des Herrn hier unter dem Engel verstanden wird, beruht darauf, daß Johannes der Täufer den Herrn in Ansehung des Wortes vorbildete wie Elias; und das Wort ist das göttlich Wahre, das vom Herrn (ausgeht). Daß Elias dieses vorbildete, sehe man in den Vorrede zu 1. Mose Kapitel 18, und Nr. 2762, 5247E, und auch Johannes der Täufer: Nr. 9372; und weil der Engel im höchsten Sinn der Herr in Ansehung des Göttlich-Menschlichen ist, darum wird gesagt: „Kommen wird zu Seinem Tempel der Herr und der Engel des Bundes“. Der Tempel ist Sein Göttlich-Menschliches, wie erhellt bei Johannes 2:18-23. Daß sowohl Herr wie Engel gesagt wird, kommt daher, daß Er Herr heißt wegen des göttlich Guten und Engel wegen des göttlich Wahren; und weil Jehovah im Wort der Herr selbst ist, darum wird gesagt: „Ich sende Meinen Engel, der den Weg bereiten wird vor Mir“; dies sagt Jehovah.

  
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Übersetzung von J.F.I. Tafel, 1867-1869. Schlussredaktion Friedemann Horn, 1998.

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Himmlische Geheimnisse # 2821

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2821. „Da rief ihm zu der Engel Jehovahs vom Himmel“,

1. Mose 22:11, daß dies bedeutet Trost aus dem Göttlichen Selbst alsdann, kann erhellen aus der Bedeutung von rufen aus dem Himmel, sofern es ist trösten, wie auch klar wird aus dem, was zunächst vorhergeht, und was gleich folgt; und aus der Bedeutung des Engels Jehovahs.

Daß, wenn Engel im Worte genannt werden, durch sie etwas vom Herrn verstanden wird, was aber vom Herrn, aus dem Zusammenhang erhellt, sehe man Nr. 1925. Ebenso liest man vom Herrn, daß, da Er die schwerste Versuchung in Gethsemane erduldete, Ihm erschienen sei ein Engel vom Himmel, der Ihn stärkte: Lukas 22:43. Durch den Engel vom Himmel wird dort im inneren Sinn ebenfalls verstanden das Göttliche, das in Ihm war.

  
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Übersetzung von J.F.I. Tafel, 1867-1869. Schlussredaktion Friedemann Horn, 1998.