Bible

 

1 Mose 24:52

Studie

       

52 Da diese Worte hörete Abrahams Knecht, bückte er sich dem HERRN zu der Erde.

Ze Swedenborgových děl

 

Himmlische Geheimnisse # 3091

Prostudujte si tuto pasáž

  
/ 10837  
  

3091. „Und sie eilte und ließ ihren Krug nieder auf ihre Hand“,

1. Mose 24:18, daß dies die Unterordnung der Aufnehmenden nach Kräften bedeutet, erhellt aus der Bedeutung von niederlassen, so-fern es ist ein Zeichen der Unterordnung (submissionis); aus der Bedeutung des Kruges, sofern er ist das Aufnehmende, wovon Nr. 3068, 3079; und aus der Bedeutung der Hand, sofern sie ist Kraft, wovon Nr. 878. Die Untergebung der Aufnehmenden nach Kräften besteht darin, daß die Lehren, die Erkenntnisse und das Wißtümliche, welches sind das Aufnehmende: Nr. 3068, 3079 sich anschließen; es ist eine Kette von Unterordnung, somit Anschließung, folglich Unterordnung, (ausgehend) vom Urquell des Lebens oder dem Herrn. Was an niederer Stelle ist, muß, weil es dem Höheren dienen soll, in der Unterordnung sein, ohne dessen Unterordnung gibt es keine Verbindung.

Die Kraft, wovon hier die Rede ist, kommt vom Wahren, dieses unterwirft das, was unten ist. Dem Wahren hauptsächlich wird Kraft (oder Macht, potentia) im Wort beigelegt, deswegen werden vom Wahren ausgesagt Hände, Arme, wie auch Schultern, durch die im inneren Sinn Kräfte bezeichnet werden: Nr. 878, 1085. Doch die Kraft selbst ist vom Guten durchs Wahre, wiewohl scheinbar vom Wahren.

  
/ 10837  
  

Übersetzung von J.F.I. Tafel, 1867-1869. Schlussredaktion Friedemann Horn, 1998.

Ze Swedenborgových děl

 

Himmlische Geheimnisse # 1085

Prostudujte si tuto pasáž

  
/ 10837  
  

1085. Daß „sie legten es auf die Schulter“, 1 Mose 9:23, bedeutet, daß sie es mit aller Macht taten, nämlich zum Guten auslegten und entschuldigten, erhellt aus der Bedeutung der Schulter, daß sie ist alle Macht.

Die Hand bedeutet im Worte Macht, was früher gezeigt worden ist; der Arm noch größere Macht; die Schulter aber alle Macht, was auch erhellen kann aus folgenden Stellen im Wort:

Ezechiel 34:21: „Mit der Seite und Schulter dränget ihr, und mit euren Hörnern stoßet ihr alle geschwächten Schafe, bis ihr sie hinausgetrieben und zerstreuet habt“: mit der Seite und Schulter hier soviel als von ganzer Seele und mit aller Macht, und mit den Hörnern stoßen soviel als mit allen Kräften.

Ezechiel 29:6, 7: „Damit erkennen alle Bewohner Ägyptens, daß Ich Jehovah bin, darum weil sie ein Rohrstock waren dem Hause Israels, wenn du sie zu dir mit der Hand fassest, so wirst du zerbrochen werden und ihnen die ganze Schulter durchstechen“: von denjenigen, die aus Wißtümlichen heraus die geistigen Wahrheiten durchprüfen wollen, der Rohrstock für eine solche Macht, mit der Hand fassen für vertrauen; die ganze Schulter durchstechen für: aller Macht beraubt werden, so daß sie nichts wissen.

Zephanja 3:9: „Auf daß alle anrufen den Namen Jehovahs, daß man Ihm diene mit einer Schulter“: soviel als mit einer Seele, also mit einer Macht.

Sacharja 7:11: „Sie sträubten sich aufzumerken und zeigten eine hartnäckige Schulter“: soviel als sie widerstrebten mit aller Macht.

Jesaja 46:6, 7: „Sie dingen einen Gießer, der Gold und Silber zu einem Gott macht, (diesen) beten sie an und beugen sich (vor ihm), heben ihn auf die Schulter und tragen ihn“: soviel als sie beten den Götzen mit aller Macht an, was ausgedrückt ist durch auf der Schulter tragen.

Jesaja 9:5: „Ein Knabe ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und es wird das Fürstentum auf Seiner Schulter sein, und Sein Name wird genannt werden: Wunderbar, Rat, Gott, Held, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“: vom Herrn, und zwar hier von Seiner Macht und Gewalt, daher es heißt, auf Seiner Schulter.

Jesaja 22:22: „Ich will den Schlüssel des Hauses Davids auf Seine Schulter legen, und Er wird öffnen und niemand zuschließen, und Er wird zuschließen und niemand öffnen“: hier gleichfalls vom Herrn, und auf die Schulter legen den Schlüssel des Hauses David, für Macht und Gewalt.

  
/ 10837  
  

Übersetzung von J.F.I. Tafel, 1867-1869. Schlussredaktion Friedemann Horn, 1998.