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1 Mose 33

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1 Jakob hub seine Augen auf und sah seinen Bruder Esau kommen mit vierhundert Mann. Und teilete seine Kinder zu Lea und zu Rahel und zu beiden Mägden.

2 Und stellete die Mägde mit ihren Kindern vorne an und Lea mit ihren Kindern hernach und Rahel mit Joseph zuletzt.

3 Und er ging vor ihnen her und neigete sich siebenmal auf die Erde, bis er zu seinem Bruder kam.

4 Esau aber lief ihm entgegen und herzete ihn und fiel ihm um den Hals und küssete ihn; und sie weineten.

5 Und hub seine Augen auf und sah die Weiber mit den Kindern und sprach: Wer sind diese bei dir? Er antwortete: Es sind Kinder, die Gott deinem Knechte bescheret hat.

6 Und die Mägde traten herzu mit ihren Kindern und neigeten sich vor ihm.

7 Lea trat auch herzu mit ihren Kindern und neigeten sich vor ihm. Danach trat Joseph und Rahel herzu und neigeten sich auch vor ihm.

8 Und er sprach: Was willst du mit all dem Heer, dem ich begegnet bin? Er antwortete: Daß ich Gnade fände vor meinem HERRN.

9 Esau sprach: Ich habe genug, mein Bruder; behalt, was du hast.

10 Jakob antwortete: Ach nicht! Habe ich Gnade funden vor dir, so nimm mein Geschenk von meiner Hand; denn ich sah dein Angesicht, als sähe ich Gottes Angesicht; und laß dir's wohlgefallen von mir.

11 Nimm doch den Segen von mir an, den ich dir zugebracht habe; denn Gott hat mir's bescheret, und ich habe alles genug. Also nötigte er ihn, daß er's nahm.

12 Und er sprach: Laß uns fortziehen und reisen; ich will mit dir ziehen.

13 Er aber sprach zu ihm: Mein HERR, du erkennest, daß ich zarte Kinder bei mir habe, dazu Vieh und säugende Kühe; wenn sie einen Tag übertrieben würden, würde mir die ganze Herde sterben.

14 Mein HERR ziehe vor seinem Knechte hin. Ich will mählich hinnach treiben, danach das Vieh und die Kinder gehen können, bis daß ich komme zu meinem HERRN in Seir.

15 Esau sprach: So will ich doch bei dir lassen etliche vom Volk, das mit mir ist. Er antwortete: Was ist's vonnöten? Laß mich nur Gnade vor meinem HERRN finden.

16 Also zog des Tages Esau wiederum seines Weges gen Seir.

17 Und Jakob zog gen Suchoth und bauete ihm ein Haus und machte seinem Vieh Hütten; daher heißt die Stätte Suchoth.

18 Danach zog Jakob gegen Salem, zu der Stadt des Sichem, die im Lande Kanaan liegt (nachdem er aus Mesopotamien kommen war), und machte sein Lager vor der Stadt.

19 Und kaufte ein Stück Ackers von den Kindern Hemors, des Vaters Sichems, um hundert Groschen; daselbst richtete er seine Hütte auf.

20 Und richtete daselbst einen Altar zu und rief an den Namen des starken Gottes Israel.

   

From Swedenborg's Works

 

Arcana Coelestia #4393

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4393. 'And Jacob came to Salem, the city of Shechem' means interior truths of faith which go with a state of serenity. This is clear from the meaning of 'Salem' as the serenity of peace, dealt with below, and from the meaning of 'the city of Shechem' as interior truths of faith, dealt with in the next chapter where Shechem and his city are the subject. For 'a city' means the truth of faith, see 402, 2268, 2449, 2451, 2712, 2943, 3216, while 'Salem' means the serenity of peace, as may be seen in David,

In Judah is God known, in Israel His name is great; and in Salem is His tent, and His dwelling-place in Zion. There He broke the bow's flashing arrows, the shield and the sword, and war. Psalms 76:1-3.

Here 'Salem' plainly means the serenity of peace since it is said that there He broke the bow's flashing arrows, the shield, the sword, and war, as well as from the meaning of that name in the original language - for Salem means serenity and perfection. What the serenity of peace is, see 1726, 3696. Such peace involves interior truths, that is, it is experienced by those who in faith and life are governed by interior truths. But as long as they are governed by exterior truths, and especially while progressing from exterior to interior, their state is not one of serenity, for at that time the conflicts brought about by temptations are taking place. The same is also represented here by Jacob in that, following his fear and anxiety on account of Esau, he entered a state of serenity.

  
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Thanks to the Swedenborg Society for the permission to use this translation.